Regel 7. Üben
7-1. Vor oder zwischen Runden
a. Lochspiel
An jedem Tag eines Lochwettspiels darf ein Spieler vor einer Runde auf dem Wettspielplatz üben.
b. Zählspiel
An keinem Tag eines Zählwettspiels oder Zählspielstechens darf ein Bewerber vor einer Runde oder einem
Stechen auf dem Wettspielplatz üben oder die Oberfläche irgendeines Grüns des Platzes prüfen. Werden
zwei oder mehr Zählwettspielrunden an aufeinanderfolgenden Tagen gespielt, so ist zwischen den Runden
das Üben auf einem Platz, der im weiteren Verlauf des Wettspiels noch gespielt werden muß, nicht
gestattet.
Ausnahme: Putten oder Chippen zu Übungszwecken auf oder nahe dem ersten Abschlag ist vor dem
Abspielen zu einer Runde oder einem Stechen gestattet.
Strafe für Verstoß gegen Regel 7-1b.
Disqualifikation
Anmerkung: Die Spielleitung darf in der Ausschreibung eines Wettspiels (Regel 33-1) das Üben auf dem
Wettspielplatz an jeglichem Tag eines Lochwettspiels untersagen oder das Üben auf dem Wettspielplatz
bzw. Teilen des Platzes (Regel 33-2c) an jeglichem Tag oder zwischen Runden eines Zählwettspiels
gestatten.
7-2. Während der Runde
Ein Spieler darf weder beim Spielen eines Lochs noch zwischen dem Spielen von zwei Löchern einen
Übungsschlag machen, jedoch darf er zwischen dem Spielen von zwei Löchern auf oder nahe dem Grün des zuletzt
gespielten Lochs, jedwedem Übungsgrün oder dem Abschlag des nächsten in der Runde zu spielenden
Lochs Putten oder Chippen üben, sofern derartige Übungsschläge nicht aus einem Hindernis gespielt
werden und das Spiel nicht unangemessen verzögern (Regel 6-7).
Schläge zur Fortsetzung des Spielens an einem Loch, dessen Ergebnis bereits entschieden ist, sind nicht
Übungsschläge.
Ausnahme: Ist das Spiel von der Spielleitung ausgesetzt worden, so darf der Spieler vor Wiederaufnahme
des Spiels üben
(a) wie in dieser Regel vorgesehen,
(b) überall außerhalb des Wettspielplatzes,
(c) anderweitig je nach Genehmigung der Spielleitung.
Strafe für Verstoß gegen Regel 7-2.
Lochspiel - Lochverlust
Zählspiel - Zwei Schläge
Wird der Verstoß zwischen dem Spielen von zwei Löchern begangen, so rechnet die Strafe für das nächste
Loch.
Anmerkung 1: Ein Übungsschwung ist kein Übungsschlag und darf überall ausgeführt werden, sofern der
Spieler dadurch keine Regel verletzt.
Anmerkung 2: Die Spielleitung darf das Üben auf oder nahe dem Grün des zuletzt gespielten Lochs
untersagen.
©1997 Deutschen Golf Verband |